Rohrweihe (10.5.21)

Eigentlich suchte ich die auf ornitho.ch gemeldeten Rotfussfalken. Weil aber das Parkplätzchen beim Rondell nicht erreichbar ist, parkte ich in der Nähe von Neerach und beobachtete auf dem Weg Richtung Rondell. Rohrammer, Drosselrohrsänger, Teichrohrsänger, Gartengrasmücke und Rohrschwirl sowie Goldammer waren gut zu hören. Die Möwen sind zum Teil schon am Brüten, andere noch am Balzen.

Über dem Schilf schwebte ein Rohrweihenmännchen, das ich zwei Mal dabei beobachten konnte, wie es ein Stück Schilf auflas und an einen anderen Ort transportierte. Es könnte ein Hinweis auf eine Brut im Neeracherried sein, denn auch ein Weibchen war kurz zu sehen.

Von den Rotfussfalken sah ich übrigens nicht, aber ein Baumfalke war weit entfernt knapp zu erkennen.

Futtersuche bei den Buntspechten (9.5.21)

Die Jungen der Buntspechte (und wohl auch anderer Spechte) sind geschlüpft. Jetzt werden ganz kleine Insekten und Räupchen gesucht und gefunden, dann verfüttert. Dazu turnen die Altvögel in den frisch belaubten Bäumen herum und vollbringen akrobatische Leistungen.  (Die ersten beiden Fotos sind herausvergrössert.)

Gelegentlich sitzen sie aber einfach so da, wie wenn sie keinen Stützschwanz hätten.

 

Purpurreiher und junge Füchse (25.4.21)

Der Chronologie zuliebe zuerst die Füchslein.

Geht man Vögel beobachten, haben natürlich auch alle anderen Tierarten einen Platz. Am Flachsee sahen wir einen Fotografen, der in den Wald hinein zielte, seinen Platz wechselte, weiter zielte. Auf die Frage, worauf er passe, kam die freundliche Antwort: Es hat da hinten einen Fuchsbau mit jungen Füchsen! So packte ich meine Kamera aus und versuchte ebenfalls mein Glück. Ganz selten gab es Situationen, in denen das Sujet nicht hinter Blättern oder Ästen war. Insgesamt sahen wir vier Jungtiere, es sollen aber fünf sein.

Am Tag darauf, am 25. April machten wir einen Sonntagmorgenspaziergang am Katzensee. Bis etwa 9.30 Uhr hatte es wenig Leute, dann aber wurde es sehr bevölkert.

Wir konnten ein Dorngrasmückenweibchen, einen Seidenreiher weit weg und einen Purpurreiher beobachten (neben den üblichen Verdächtigen). Der Kuckuck rief und die Nachtigall sang.

Waldkauz & mehr (17.4.21)

Im Hönggerwald war während etwa 10 Tagen ein Waldkauz regelmässig zu sehen: mal eher versteckt, mal schön frei. Einmal sass er perfekt frei auf einem Ast und liess sich nach einem sehr kalten Morgen von der Sonne wärmen.

Nicht weit weg davon inspizierte ein Buntspecht-Männchen während meherer Minuten eine alte Höhle unter einem Pilz. Sowohl Männchen als auch Weibchen flogen die Höhle an.

Auch von zuhause aus lassen sich Vögel beobachten und fotografieren. Die Ringeltaube und die Amsel befanden sich auf der von mir überhaupt nicht geliebten Purpurerle (Pollen zur Unzeit), der Hausspatz ist Herr über einen Segler-Nistkasten, der letztes Jahr nicht genutzt worden war.

Im Wehrenbachtobel ist wiedereinmal Wasseramsel-Jungvogel-Zeit.

 

Steinmarder (2.4.21)

Dass ein Steinmarder in meinem Garten des Nachts nach Nahrung sucht, wusste ich. Gelegentlich hat er schon mal eine Maus erwischt (was mir seeehr gefällt).

In der letzten Zeit trieb sich das quirlige Tier gerne beim Kompost herum.

Der Komposthaufen ist offenbar ein Magnet für die Wildtiere. Behäbig langsam sucht der Dachs, der Fuchs ist schnell und nur ganz kurz dort. Der Steinmarder ist höchst quirlig, kaum eine Sekunde ruhig, springt umher, schnuppert - und markiert auch mal (auf dem Komposthaufen).

Meine beiden Wildtierkameras nahmen in den letzten Tagen zwei mal Videos auf, ich habe sie zu einem Kurzfilm zusammengeschnitten.

Viel Spass (es braucht etwas Geduld)!

Hier geht es zum Video.